Denk an Deine Entspannung - dann bist Du so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen

Aktualisiert: 16. Nov 2019



Entspann Dich dann bist Du nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen

Für jeden bedeutet Entspannung etwas anderes; vor allem aber ist es die Fähigkeit inne zu halten. Und sei es nur für ein paar Minuten. Der Alltag vieler Menschen gibt manchmal auch nicht mehr her. Kennst Du das auch, dass Dir im Tagesablauf manchmal die Energie ausgeht? Dein Körper gibt Dir damit ein Zeichen. Keinesfalls solltest Du das Ruhebedürfnis Deines Körpers ignorieren!


Ich möchte Dir bewusst machen, dass Entspannung Dich wieder ins Gleichgewicht bringt, Dir letztlich Kraft spart und Dich gesund hält!


Bist Du gestresst, sind Deine Muskeln angespannt, Dein Herzschlag und Atmung erhöht, Deine Verdauung verlangsamt, Deine Abwehrkraft herunter gefahren... Dein Körper konzentriert sich aufs Überleben, so krass sich das anhört. Das hat sich seit der Steinzeit nicht verändert, wo es auf Kampf oder Flucht ankam, um nicht vom Säbelzahntiger gefressen zu werden.


Stress fühlt sich heute für den Körper noch so an wie damals. Anspannung bleibt im Körper, wenn diese nicht durch Entspannung ausgeglichen wird. Durch ständige innere Anspannung verlierst Du Dein inneres Gleichgewicht.

"Harmlosere" Beschwerden wie Schlafstörungen, Bluthochdruck, Magenprobleme, Gereiztheit, Erkältungskrankheiten usw. sind dann die Folge. Werden diese Warnsignale des Körpers ignoriert, fährt er irgendwann stärkere Geschütze auf und zwingt Dich zur Ruhe... sein Ziel ist es ja nur, Dir zu sagen "ruhe Dich endlich aus, konzentriere Dich auf das Wesentliche".


Ich weiß ja nicht wie es Dir geht, aber freiwillig zur Ruhe zu kommen z.B. durch Meditation oder durch Zeit in der Natur macht mir viel mehr Spaß als wenn mein Körper mich dazu "zwingt"! Als ersten wichtigen Schritt rate ich Dir, Dein Ruhebedürfnis anzuerkennen. Deinem "Aber..." stelle ich die Überlegung gegenüber, dass Du Dir ERLAUBEN darfst, Dich und Deine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Denn wenn DU es nicht tust, wer wird es dann tun? Wenn Du gut auf Dich achtest, dann kannst Du auch wieder besser für andere da sein (lass mich raten: war das Dein "Aber..."? ;-) )

Du kannst damit beginnen, die Füsse einfach mal für 5 Minuten hoch zu legen und Dich hin zu setzen und NICHTS ZU TUN. Kleine Pausen lassen sich leichter in den Alltag integrieren.


Ein Spaziergang in der Natur, Entspannungstechniken wie das Autogene Training, die Progressive Muskelentspannung, (geführte) Meditationen und Phantasiereisen, die richtige Atemtechnik (Bauchatmung!), Achtsamkeit... all das wird Dir helfen, bewusst zu sein und Anspannung los zu lassen.


Jetzt verrate ich Dir noch meine persönlichen Lieblings-Tipps zum Thema Stressbewältigung und zum Stress abbauen:

  • In einer belastenden Situation, die meist auch mit starken Gefühlen wie Angst, Wut oder Traurigkeit verbunden ist, solltest Du bei Dir bleiben und die Gefühle durch tiefes Atmen durchleben (ja, das kann auch länger dauern; aber glaub mir: es hilft Dir viiiel besser, als die Gefühle weg zu drücken oder Dich abzulenken)

  • Achtsam sein, das heißt Situationen, die mich belastet haben im Nachhinein reflektieren und konkret überlegen, was ich das nächste Mal anders machen könnte (das notiere ich mir auch - für so etwas habe ich ein Notizbuch angelegt und einen Speicherplatz auf dem Handy)

  • Eine viertel oder halbe Stunde ins Bett legen und auf die tiefe Bauchatmung achten (wenn Du dabei einschläfst, dann war es ein sog. Power nap)

  • An einen ruhigen Ort setzen und eine Meditation oder Körperreise durchführen

  • Raus in die Natur: in einen Wald zum Waldspaziergang, an einen See oder Fluss setzen, in die Berge gehen - suche in Deiner Umgebung nach Orten, wo Du auftanken kannst

  • Wenn Dir überraschend die Kraft ausgegangen ist, solltest Du Dich nicht "durchbeissen" (vielleicht ist Dir auch schon aufgefallen, dass das wenig bringt und nur unnötig viel weitere Kraft kostet) - ich rate Dir, in einem solchen Fall Deinen Alltagstrott so schnell wie möglich zu verlassen, zu entzerren und alles soweit wie möglich abzusagen oder zu verschieben, was gerade nicht unbedingt sein muss. Dann besinne Dich auf die letzten drei oben genannten Punkte

Gerne unterstütze ich Dich bei einer Coaching-Sitzung dabei für Dich das Richtige herauszufinden oder plane auch mit Dir/

Deiner Gruppe ein Entspannungsseminar zum Schnuppern. Dabei darfst Du bei verschiedenen Entspannungstechniken selbst erleben, wie der Stress von Dir abfällt und Du bekommst auch viele gute Tipps wie Du Deinen Alltag stressfrei gestalten kannst.

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