Kleine Auszeiten

Aktualisiert: 10. Sept 2018


Kleine Auszeiten

Du willst Dich entspannen aber was tun mit den vielen Gedanken im Kopf? Vielleicht hast Du auch schon beobachtet, dass sie sich nicht so einfach weg drücken lassen. Mein Tipp: nicht bekämpfen sondern annehmen, dass diese vielen Gedanken da sind. Sag zu Deinen Gedanken: "ich werde mich später um Euch kümmern, versprochen."


Dann wende Dich den beschriebenen Achtsamkeitsübungen zu.


Leichter wird die Entspannung, wenn Du Dich an einen ruhigen Ort zurück ziehen kannst. Es geht aber auch im Büro oder in der Bahn; je nachdem wie gut Du die äußeren Reize ausblenden kannst.


Die für Dich wirksamsten Methoden kannst Du auch auf einen Zettel notieren und diesen als Notfallhilfe im Geldbeutel deponieren. Oder Du speicherst Dir eine Notiz (vielleicht sogar mit Erinnerungsfunktion) dazu im Handy.


Meine Anregungen:


Schau Dir ein schönes Bild von Deinem letzten Urlaub an. Fühle Dich ganz in die Szenerie hinein...wie hast Du Dich gefühlt, was hast Du gesehen, gehört, gerochen, geschmeckt?


Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Beobachte, wie sich der Bauchraum mit jedem Ein- und Ausatmen hebt und senkt. Es geht darum, dem Geist eine Beschäftigung zu geben. Der Atem hilft Dir dabei, die Anspannung los zu lassen - die Entspannung folgt automatisch.


Schau auf eine Kerze Du zentrierst Dich dabei auf einen Punkt und mit der Zeit wird es Dir so immer schneller gelingen zur Ruhe zu kommen.


Setz Dich an ein Gewässer: einen See oder einen Fluß und schau auf das Wasser. Lass Deine Gedanken mit dem Wasser mitfließen.


Gehmeditation: Achte auf Deine Schritte. Mache langsame Schritte, gehe bewusst jeden Schritt. Es geht nicht um Geschwindigkeit.


Schau in den Himmel. Vielleicht kannst Du Dich sogar auf eine Wiese legen...? Sieh den Wolken zu, wenn welche am Himmel sind... Durch das Schauen in den weiten Himmel entspannen sich Deine Augen.


Schau auf einen Baum. Grün ist eine Farbe, die beruhigt und die sogar antidepressive Wirkung hat. Vielleicht geht der Wind und die Blätter des Baumes bewegen sich. Wenn Du nicht gerade aus dem Fenster schaust, kannst Du auch zum Baum gehen und ihn Dir aus der Nähe ansehen. Du kannst Dich auch an den Fuß des Baumes setzen und Dich an seinem Stamm anlehnen. Dann die Augen schließen.


Schließe die Augen und mach eine Reise durch Deinen Körper. Konzentriere Dich zuerst auf Deine Füsse. Lenke Deine Aufmerksamkeit von dort aus durch Deinen ganzen Körper und verweile an einzelnen Stellen so lange, wie es sich gut anfühlt: über die Beine zu Deinem Bauchraum über den Rücken zum Herz, von dort aus über die Arme und Schultern zum Kopf.


Gehe in eine Kirche oder Kapelle - setz Dich hin und lass den Ort auf Dich wirken. Wusstest Du, dass viele Kirchen auf sog. Kraftorten erbaut wurden?


Auch ein kleiner Spaziergang durch den Wald oder Park wird Dich wieder aufladen. Frische Luft tanken tut einfach gut.


Egal was Du Dir heraus suchst, wichtig ist, dass Du Dir Deine Auszeiten gönnst. So kannst Du Dich entspannen und im entspannten Zustand findet sich immer viel leichter eine Lösung.


Viel Freude beim Ausprobieren wünscht Euch Sonja


Wenn ihr weitere Anregungen habt, dann schreibt mir... ich freue mich über jede Nachricht





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