Warmes Frühstück - wohltuend und unkomplizierter zubereitet, als Du denkst...

Aktualisiert: 18. März 2019


Warmes Frühstück - wohltuend und unkomplizierter zubereitet, als Du denkst

Das warme Frühstück ist ein richtiges Herzensthema von mir. Warum? Weil es soooo wohltuend ist! Gerne möchte ich Euch inspirieren, es selber einmal damit zu versuchen. Deshalb schreibe ich heute darüber meine Wohlfühlbotschaft und etwas zum warum und vor allem zum wie. Meistens denkt man doch: "hört sich gut an, aber wie stellt die sich das vor? Kochen am Morgen... Das kann ich in meinem Alltag doch nicht umsetzen!" Genau hier möchte ich ansetzen - ich will Dir helfen, dass Du es doch schaffst. Und Du wirst sehen, nach einiger Zeit möchtest Du es auch nicht mehr missen.


Das regelmäßige warme Frühstück hilft Dir, langfristig gesehen, dass Du Dich in Zukunft morgens fitter bist, leichter aus dem Bett kommst und auch vormittags viel mehr Energie hast; der Körper kann sich nach dem Frühstück schneller um andere wichtige Vorgänge kümmern. Es kann sogar sein, dass Du mit der Zeit immer weniger Heißhunger auf Süsses hast (die Süsse, die Dir Dein Gelüst vorgaukelt, kannst Du nämlich niemals mit Schokolade & Co stillen! Die "natürliche Süsse" z.B. des Hafers oder der Äpfel ist das, was Dein Körper eigentlich möchte...). Wenn Du einen sensiblen Magen hast wie ich, dann wirst Du schon bald feststellen, dass dieses Frühstück sehr gut verträglich ist.


Ein warmes Frühstück in Deinen Alltag zu integrieren beginnt mit der Planung für den Einkauf. Für meine Lieblingsvariante vom warmen Frühstück solltest Du IMMER feine Haferflocken und Äpfel (beides in Bioqualität) daheim haben. Das ist die Basis, die Du dann variieren kannst, wenn Du möchtest.


Den Brei zu machen, ist eine morgendliche Routine wie das Zähneputzen (und dauert übrigens auch nicht länger). Du kannst sie am Anfang z.B. am Wochenende wenn Du mehr Zeit hast ausprobieren, damit die Handgriffe zur Gewohnheit werden.


Wenn Du grundsätzlich morgens wenig Zeit hast, dann ist es hilfreich, dass Du Dir den/die Apfel schon am Vorabend wäscht, mit dem Messer und dem Schneidebrett bereit legst und die Haferflocken in einer leicht zu verschließenden Dose oder einem Schraubglas daneben stellst.


Wenn Du morgens aufgestanden bist, ist künftig Dein erster Weg in die Küche. Du schneidest pro Person einen halben bis ganzen Apfel klein (Schale bitte dran lassen; ist ja bio und die sekundären Pflanzenstoffe, die besonders wichtig für die Gesundheit sind, findet man zu einem Großteil in der Schale und im äußeren Bereich). Dann gibst Du die Apfelstücke in einen Topf und Pfanne. Du kannst sie mit Butter oder Öl leicht anschwitzen, weil es so besser schmeckt - musst Du aber nicht. Es kommt darauf an, ob Fett Dir schmeckt, gut tut und hilft, länger satt zu bleiben. Dann gibst Du die feinen Haferflocken dazu. Pro erwachsener Person würde ich ca. 4 leicht gehäufte Esslöffel dazu geben. Du kannst diese ebenfalls leicht rösten, musst Du aber nicht. Du wirst im Laufe der nächsten Tage an der Sättigung feststellen, wieviel Haferflocken Du in Zukunft brauchst. Du solltest so viel nehmen, dass Du Dich bis kurz vor dem Mittagessen gesättigt/gestärkt fühlst bzw. Dein Magen nicht knurrt. Anschließend gießt Du pro Person etwa eine halbe Tasse Wasser auf die Mischung. Es kommt auch darauf an, welche Konsistenz Du lieber magst, ob Du einen Topf oder eine Pfanne hast (es soll ja auch nix anbrennen). Hier wirst Du am Anfang etwas rum probieren müssen. Aber ich bitte Dich: bleib dran! Nimm Dir 21 Tage Testzeit vor, ok? Wenn Du etwas 21 Tage lang schaffst, dann hast Du eine gute Chance, dass Du diese Gewohnheit in Dein Leben integrierst.


Du kannst noch Nüsse zum Kochen mit dazugeben, wenn Du das gerne magst und sie morgens schon gut verträgst. Walnüsse z.B. haben einen hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren.


Lasse das Wasser aufkochen. Wenn es sprudelt, dann kannst Du den Herd ausschalten und die Restwärme nutzen. Mehr musst Du nicht tun... Nur noch den Deckel drauf und jetzt ab ins Bad für Deine weitere Morgenroutine.


Wenn Du Dich hergerichtet hast, dann wird auch Dein warmes Frühstück fertig sein. 10 bis 20 Minuten (je nach Größe der Flocken und der Apfelstücke) würde ich einplanen.


Du kannst nach der Kochzeit noch etwas Leinöl hinzu geben und Dich auf Deine Mahlzeit freuen :-)


Benutzt Du oft Zucker? Ich persönlich nehme für mein Frühstück keinen, weil der Hafer eine natürliche Süsse hat und der Apfel auch. Mir reicht es und ich bin es so gewohnt. Wenn es Dir zu wenig süß ist, könntest Du in den fertigen Brei etwas Honig geben und die Menge mit der Zeit nach und nach reduzieren. Ich bin der Meinung, dass wir allgemein zu viel Zucker zu uns nehmen. Ich spare mir an dieser Stelle die Erklärung, warum er so ungesund ist.


Dein warmes Frühstück, Dein Hafer-Apfel-Brei, Porrige, Oatmeal oder wie auch immer Du es nennen willst kann Dir helfen, dass in Dein Leben wieder ein Stück mehr Wohlgefühl einzieht. Ein ansprechender Name wird Dir meiner Meinung nach sehr helfen, Dich umzustellen. Bei dem Wort Haferschleim würde ich selber auch keine Freudensprünge machen ;-)


Meine Essens-Routine am Morgen variiere ich ab und zu weil es schön ist, Abwechslung zu haben. Andere Varianten des warmen Frühstücks werde ich Euch im Laufe der Zeit gern noch vorstellen. Wenn Du die Wohlfühlbotschaft (Newsletter) abonniert hast, dann erfährst Du es eh automatisch.


Ach ja: es wäre super, wenn Du Dir die Zeit nehmen könntest, Dein Frühstück in Ruhe und ohne Ablenkung zu genießen - aber mir ist auch klar, dass das nicht immer so leicht umzusetzen ist. Wenn Du das warme Frühstück morgens gern mitnehmen möchtest um es z.B. in der Arbeit zu essen, empfehle ich Dir einen zylindrischen Warmhaltebehälter zum Zuschrauben. Ich habe selber einen und bin sehr zufrieden damit. Am Besten wäre es, wenn Du das Frühstück spätestens um 9 Uhr zu Dir genommen hast, weil der Körper danach schon andere Aufgaben hat (das hat mit der sog. Organuhr zu tun). Wenn Du mehr kochst, schmeckt der Rest vom warmen Frühstück nachmittags kalt als Zwischenmahlzeit auch noch sehr gut.


Noch irgendwelche "aber..."? Dann schreib mir und ich helfe Dir, einen Weg zu finden. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...


Wenn Du das warme Frühstück verinnerlicht hast und die positive Wirkung spürst, kannst Du noch folgende Steigerung für Dein Wohlbefinden überlegen: öfter mal eine warme Gemüsesuppe (als Hauptmahlzeit oder vor einem kalten Mittagessen), abends warm und möglichst früh essen (am besten wäre 17 Uhr; vor 19 Uhr ist aber auch gut). Dein Magen hat dann noch Zeit zum Verdauen, bevor es ans Schlafen geht. In der Schlafenszeit REGENERIERT Dein Körper. Das kann er natürlich besser, wenn er sich nicht auch noch um Nahrung kümmern muss, die in Deinem Magen liegt ;-)


Ich hoffe, Dir hat mein Beitrag gefallen. Wenn Du jemanden kennst, für die/den diese Wohlfühlbotschaft auch etwas wäre, sagt es gerne weiter.

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